BiP-Publikationen

Publikationen

Das Bündnis internationaler Produktionshäuser hat in den letzten Jahren verschiedene Publikationen initiiert und herausgebracht.

Eben erschien die erste Übersichtspublikation über das seit 5 Jahren bestehende Bündnis: Ein Modell für vernetzte Kulturarbeit in den Performing Arts (2020). Darin wird das außerordentliche Gemeinschaftsprojekt, an dem 7 Theater der Freien Szene in Deutschland beteiligt sind, aus diversen Perspektiven beleuchtet. Die Publikation bietet Ihnen einen Einblick in das vielfältige Spektrum der Projekte, die dank der Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien ermöglicht wurden: dargestellt sind ausgewählte Einzelprojekte ebenso wie die gemeinsamen Programme des Bündnisses. Ergänzend zeigt sich durch die Außenperspektiven einzelner Künstler*innen, wie das Bündnis als Partner künstlerische Arbeit stärkt. Es liegt ab sofort auch Englisch vor.

In Planung ist eine Publikation über „Das Produzieren in der Freien Szene“.

Im Auftrag des tanzhaus nrw gaben 2018 Sandra Noeth und Gurur Ertem den Band Bodies of Evidence. Ethics, Aesthetics, and Politics of Movement heraus (Wien, Passagen Verlag). In der 280-seitigen Publikation wird der Körper als Zeuge, Dokument und Handelnder in den Blick genommen. Das Buch sammelt mehr als 20 Stimmen aus Kunst, Politik und Zivilgesellschaft, die in Aufsätzen, Interviews, Dialogen und Fallstudien sich der Frage widmen, inwiefern Körper in aktuelle „Krisen“ verwickelt sind und welche politischen und ethischen Folgen zu diskutieren sind.

Das HAU Hebbel am Ufer dokumentierte das Projekt von Barbara Raes Unacknowledged Loss. Kunst und Rituale (Theater der Zeit, 2018). Darin versammelt sind Interviews, Bilder und Reportagen zum Thema Verlust, mit Beiträgen von Nathalie Bikoro, Claudia Hill, Jasmin Hindi, Jasmin İhraç, Ligia Lewis, Maria F. Scaroni, Mirko Suzuki, Oliver Zahn und Barbara Raes.

Aus Anlass der jährlichen Festivalreihe Claiming Common Spaces erscheinen Programmhefte, in denen der jeweilige Fokus sowie die einzelnen Interventionen, Panels und Vorstellungen kurz beschrieben werden: Claiming Common Spaces I. Kunst und urbane Praxis (2018) sowie Claiming Common Spaces II. Kunst und digitales Leben (2019). Bedingt durch Covid-19 musste die für 2020 geplante Ausgabe in das Jahr 2021 verschoben werden.