(c) Nathan Ishar

Veranstaltungsreihe Kunst und Begegnungen

Das Bündnis internationaler Produktionshäuser lädt ab der Spielzeit 2024/25 zu einer Veranstaltungsreihe rund um das Praxisfeld Kunst und Begegnungen ein. Die sieben Häuser stellen dabei Strategien der Öffnung und der Beteiligung einer vielfältigen Gesellschaft zur Diskussion. Mit Kompliz*innen, ohne die die Theater des Bündnisses nicht das wären, was sie sind, möchten wir brennende aktuelle Themen verhandeln: Das Miteinander in diversen Nachbarschaften, widerständige Strategien in sozialen Netzwerken, Spannungen zwischen den Generationen und immer wieder: die Öffnung der Theater und die Möglichkeit, sie als lebenswerte Räume der Begegnung mitzugestalten.

Die Vielfalt der Strategien, die neue Formen von Zugänglichkeit und Beteiligung entwerfen, ist groß. Sie reicht von künstlerischen Praxen, in denen performative Strategien der Beteiligung und kollektive Autor*innenschaften erprobt werden, über öffentlichkeitswirksame und Publika entwickelnde Vermittlungsformate. Bereits existierende Aktionsräume wie das Migrantpolitan auf Kampnagel, die WerkStadt von PACT Zollverein oder die Junge Theaterwerkstatt am Zoo vom Künstler*innenhaus Mousonturm sind beispielhaft dafür. Weitere Ausgangspunkte sind beim FFT und tanzhaus in Düsseldorf die Arbeit mit jungen Menschen zu Sozialen Medien, am HAU Hebbel am Ufer und in HELLERAU sind es Projekte in der Nachbarschaft und mit lokalen Akteur*innen.

An jeweils 1-2 Tagen stellen die Häuser ihre Praktiken vor und beziehen Expert*innen, Wissensgruppen und die interessierte Öffentlichkeit ein, um ein Forum für Austausch und Auseinandersetzung zu bieten, ebenso wie einen Rahmen, in dem gemeinsam neue Formate und Tools erprobt werden können.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Menschen, die gemeinsam Strategien der Beteiligung an den Schnittstellen von Kunst und Gesellschaft verhandeln und entwickeln möchten und lädt sie ein, ihre Expertisen und Perspektiven einzubringen: Nachbar*innen, Aktivist*innen, Vermittler*innen, Dramaturg*innen, Künstler*innen, Multiplikator*innen, Pädagog*innen, Kunstinteressierte, lokale Communities.…

Das FFT Düsseldorf und tanzhaus nrw eröffnen mit dem Programm TIKTOK – VIRALES THEATER die Veranstaltungsreihe mit einem Praxis-Austausch mit Jugendlichen, Künstler*innen und Content-Creator*innen: vom 25.-27. Oktober 2024 dreht sich alles um das reichweitenstärkste Soziale Medium der Gegenwart. Wir diskutieren quer durch die Generationen künstlerische Strategien auf und mit TikTok, teilen in Workshops Wissen zu Empowerment und Community-Building und suchen gemeinsam Antworten auf die Frage: Ist es möglich, den Algorithmus auszutricksen?

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Die Teilnahme an den einzelnen Modulen ist über Anmeldung bei den jeweiligen Ansprechpartner*innen kostenlos möglich.