(c) Sinne Hasheider

Ursina Tossi
Revenants

  • Tanz

Die Choreografin Ursina Tossi lässt in „Revenants“ Gespenster los, die einen weiblichen Blick auf Politik und (Pop-)Kultur fordern. Sie kommen aus der Zukunft, um die Vergangenheit umzuschreiben. Sechs ruhelose Geister versuchen in die Konflikte rund um Patriarchat und kapitalistische Machtstrukturen einzugreifen: Als Freiheitskämpferinnen, Komplizinnen und Rivalinnen lassen sie vergessene Ereignisse der Geschichte wiederaufleben und finden neue feministische Erzählungen für das Geschehene. Dabei wechselt die Atmosphäre zwischen düster und futuristisch, animalisch und archaisch sowie monströs und elektrisierend-humorvoll.

In ihren Choreografien verbindet Ursina Tossi Tanz, Medien und politische Themen mit intensiver Körperlichkeit. Dabei bezieht sie sich auf Popkultur, Mythologie, fiktive und historische Quellen und hinterfragt Konzepte von Geschlecht, Spezies, Technologie und Körper. 2019 wurde sie mit der Dreijahresförderung der Stadt Hamburg und dem Preis Promising Talent 2019 der Zeitschrift tanz ausgezeichnet. In NRW gastierte sie zuletzt 2020 mit der Arbeit „Witches“ auf dem Dortmunder Favoriten Festival, das alle zwei Jahre innovative künstlerische Arbeitsweisen und Ausdrucksformen präsentiert.

 

Choreografie, künstlerische Leitung: Ursina Tossi; Tanz: Rachel Bo Clark, Julia B. Laperrière, Rose Marie Lindstroem, Leah Marojevic, Amanda Romero, Ursina Tossi; Dramaturgie: Matthias Quabbe, Margarita Tsomou; Sound: Johannes Miethke; Bühne: Hanna Lenz; Video: Friederike Höppner; Kostüme: Nina Divitschek; Licht: Ricarda Schnoor; Künstlerische Assistenz, Kommunikation: Sina Rundel; Audiodeskription: Carolin Jüngst; Künstlerische Produktion, Ko-Konzeption, Presse: Stückliesel.
Eine Produktion von Ursina Tossi, koproduziert durch Kampnagel Hamburg und TanzFaktur Köln und in Kooperation mit Ballhaus Ost Berlin und MARKK Hamburg. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weiterhin gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Kultur und Medien, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Stadt Köln und Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Unterstützt durch K3|Tanzplan Hamburg.