(c) Dorothea Tuch

Alfredo Zinola
200 ways

  • Tanz

In seinem Solo 200 ways nutzt der Tänzer und Choreograf Alfredo Zinola Bewegung, um eine Verbindung zwischen dem jungen Publikum und sich zu schaffen. In der spielerischen Performance kann schon die kleinste Bewegung eines Fingers viel erzählen. Auf diese Weise entsteht eine neue Bewegungsvirtuosität: Anstelle von Tricks und Sprüngen dienen einfache, alltägliche Gesten dazu, eine Begegnung zwischen dem Performer und den Zuschauer:innen zu erzeugen. Durch den Akt des Zusehens wird das Publikum zum Protagonisten. In diesem Austausch formt sich eine einzigartige Bewegungssprache, die Verständnis, Kompliz:innenschaft und Nähe erzeugt. 200 ways changiert zwischen Abstraktion, Persönlichem und Fantastischem und erschafft ein unbekanntes, faszinierendes Bewegungsuniversum: Eine ausgestreckte Hand wirkt darin genauso faszinierend wie ein Salto.

Alfredo Zinola ist seit 2020 Factory Artist am tanzhaus nrw. Er wurde unter anderem in zeitgenössischem Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen ausgebildet. Als Choreograf hat er es sich zur Aufgabe gemacht, zeitgenössischen Tanz für ein junges Publikum auf partizipative Weise erfahrbar zu machen.

Teil von Factory Finale

Von und mit: Alfredo Zinola; Produktion: Micaela Kühn Jara; Dramaturgie: Maxwell McCarthy; Musik: Caspar Hesselager; Kostüm: Claudia Hill; Licht: Marek Lamprecht; Technik: Emanuele Vallinotti.

 

Eine Produktion von Alfredo Zinola mit dem tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, Arts Printing House Vilnius und KLAP Maison pour la danse. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Kunststiftung NRW, dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit Dank an das Tanzhaus Zürich und die Grundschule Flurstraße in Düsseldorf.