(c) Sébastien Lefevre

Digitale Künste – Digitale Transformation der Gesellschaft

Das Internet faszinierte durch sein Potential, verschiedene Menschen global und über soziale und kulturelle Kontexte hinweg zu verknüpfen, Transparenz und Offenheit zu erzeugen. Inzwischen wissen wir, dass die digitalen Technologien, die Alltag, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen prägen, nicht neutral sind. Sie entstehen im Kontext gesellschaftlicher Machtstrukturen, politischer und kommerzieller Begehrlichkeiten und reproduzieren diese. Zugleich eröffnet die Digitalisierung viele neue Möglichkeiten – nicht zuletzt für Künstler*innen und Institutionen. Die künstlerischen Felder, die sich mit den Werkzeugen der Digitalisierung eröffnen, bringen andere ästhetische Erfahrungen mit sich und setzen gewohnte Denkkategorien außer Kraft. Außerdem sind es nicht zuletzt Künstler*innen, die die anti-demokratischen Potentiale der Technologie reflektieren und Gegenstrategien entwickeln und so im Theater neue Erzähl- und Begegnungsformen entstehen lassen.

Über die aktuellen Angebote, die die einzelnen Produktionshäuser angesichts der Corona-Krise und dadurch bedingten Schließungen online zur Verfügung stellen, informieren die Theater auf ihren jeweiligen Webseiten.