tanzhaus nrw Düsseldorf

Das tanzhaus nrw in Düsseldorf, ansässig in einem ehemaligen Straßenbahndepot, widmet sich mit zwei Bühnen und acht Tanz- und Produktionsstudios ausschließlich dem zeitgenössischen Tanz. Auf 4000 Quadratmetern Fläche ist das Haus zugleich Spiel- und Produktionsort sowie Akademie mit mehr als 4000 Besucher*innen wöchentlich.

Hervorgegangen aus der 1978 gegründeten „Werkstatt“ und seit 2014 unter der künstlerischen und geschäftsführenden Leitung von Bettina Masuch, hat sich das Haus zu einer international hochgeachteten Kulturinstitution entwickelt. Der ganzjährige Spielbetrieb mit 200 wechselnden Aufführungen setzt thematische Akzente wie mit „Real Bodies“ oder „Körper 2.0“, bündelt künstlerische Statements in Festivals, bietet Choreograf*innen aus der Region ein künstlerisches Zuhause oder verlässt die eigenen vier Wände wie bei den „Residenzen im Realen“.

Mit den Factory Artists – seit 2017 sind dies Choy Ka Fai, Claire Cunningham und Ligia Lewis – sucht das tanzhaus nrw den intensiveren Austausch mit Künstler*innen, die Themen wie Körper und Technologie, körperliche Differenz sowie die Politik von Minderheiten in den Mittelpunkt rücken.

Das Junge Tanzhaus, das sich dem Tanz für und mit einem jungen Publikum widmet, ist ein hierzulande einzigartiges Kompetenzzentrum und rundet die Aktivitäten des Hauses neben jährlich mehr als 50 Künstler*innenresidenzen sowie diskursiven Formaten ab.

Durch das tanzhaus nrw beauftragt, erschien 2018 die Publikation „Bodies of Evidence. Ethics, Aesthetics, and Politics of Movement“, herausgegeben durch Gurur Ertem und Sandra Noeth.

Das tanzhaus nrw erhielt 2017 den Theaterpreis des Bundes und ist Träger von Projekten wie „Take-off: Junger Tanz“, dem „international Dance Artist Service NRW“ (iDAS) sowie maßgeblicher Partner des European Dancehouse Network (EDN).