HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Das Festspielhaus Hellerau – 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik erbaut – ist heute Sitz von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Nach der wechselvollen Geschichte des Hauses – u. a. wurde es in den 30er Jahren als Militärlager genutzt und diente der Sowjetarmee später als Kaserne – begann in den 90er Jahren die Wiederbelebung des Ortes durch Kunst. Mittlerweile zählt HELLERAU zu den wichtigsten interdisziplinären Zentren zeitgenössischer Künste Deutschlands. Zeitgenössischer Tanz, Musiktheater, Neue Musik, Theater, Performance, Bildende Kunst und Neue Medien sowie Reflexion über Kunst und Kultur sind hier zu Hause. Die weltweit gefeierte Forsythe Company, jetzt Dresden Frankfurt Dance Company, ist hier seit 2005 Company in Residence. Seit Dieter Jaenickes Intendanz, die im April 2009 begann, wird das Festspielhaus wieder ganzjährig bespielt. Zur Spielzeit 2018/19 folgt ihm Carena Schlewitt als Intendantin.

Gemeinsam mit den Partnerorganisationen auf dem Gelände arbeitet das Europäische Zentrum der Künste daran, dass in HELLERAU ein „Arbeitsplatz Kunst“ entsteht. Hier wird mit Kunst experimentiert, Kunst ausprobiert, Kunst produziert,  Kunst präsentiert. Dabei hat der zeitgenössische Tanz eine absolute Priorität.