Community of Practice

Eeva Kemppi/Other Spaces, artist

Eeva Kemppi (*1979) ist eine finnische Künstlerin, Autorin, Theaterkritikerin, Forscherin und Produzentin. Sie hat Art Research an der Universität Helsinki und Community Theatre and Theatre Studies am Trinity College in Dublin studiert. Sie arbeitete über 15 Jahre in verschiedenen Bereichen des Theaters und der Live-Art in Finnland, Bolivien und Irland. Kemppi veröffentlichte zwei Sachbücher über zwei verschiedene Theatergruppen in Finnland und schreibt seit über 15 Jahren Kritiken und Artikel über Theater, Live Art und Performance Art. Seit 2011 arbeitet sie als Live-Künstlerin und Performerin im Live-Art-Kollektiv Other Spaces und verfügt über 10 Jahre Erfahrung in der Entwicklung partizipativer Performances. Bei Other Spaces hat sie an Performances wie „Reindeer Safari” (2009), „Car Park” (2013), „Motorway is Ours!” (2014), „Wolf Safari“ (2014), „Panpsychic Sessions” (2015), „Great Barrier Reef” (2018) und „Collection of Imaginary Beings” (2020) mitgearbeitet. Viele dieser Performances wurden seit ihrer Uraufführung sowohl in Finnland als auch im Ausland auf verschiedenen Festivals und bei Produktionshäusern gezeigt, wie Kampnagel in Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main, Mad House in Helsinki, Dansehallerne in Kopenhagen, Bodyworld Festival in St. Petersburg, Nordwind Festival in Hamburg, Science Festival in Edinburgh, Kontula Electronic Festival in Helsinki und dem JUNIOR Festival in Toronto.

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Eeva Kemppi (c) Tommi Tukiainen

Other Spaces ist ein 2004 gegründetes Live-Art-Kollektiv. Das Kollektiv hat eine einzigartige Ästhetik und Arbeitsweise entwickelt und zählt zu den bedeutendsten, international arbeitenden Live-Art-Gruppen in Finnland. Ihre Arbeit basiert auf kollektiven Körperübungen, die Menschen mit verschiedenen ungewohnten Formen des Seins und Erlebens in Kontakt bringen. Die Übungen sollen für die Teilnehmer:innen „andere Räume“ erlebbar machen. Das übergeordnete Thema ist dabei der Prozess der Metamorphose. Die partizipatorischen Performances von Other Spaces bauen auf diesen Übungen auf: „Wir glauben, dass der Kontakt mit anderen Formen der Erfahrung uns und unser Verhalten grundlegend verändern kann. Unser Ziel ist es, das Verständnis für die Beziehungen zwischen den Arten und für die Rolle des Menschen als Teil des ökologischen Systems zu verbessern.“

Other Spaces